[ Use Case ]

Datenaufbereitung für KI-Sprachmodelle

Die Grenzen Künstlicher Intelligenz

Die Einführung von Sprachmodellen oder anderen KI-gestützten Systemen ist für Unternehmen mit enormen Herausforderungen verbunden. So müssen die meisten Firmen schnell feststellen, dass ihre Daten gar nicht KI-fähig sind, also nicht von ChatGPT & Co. ausgelesen werden können.

Das liegt daran, dass die KI viele für Menschen leicht verständliche Verknüpfungen – beispielsweise Umsätze, die tabellarisch einem Zeitraum gegenübergestellt sind – nicht interpretieren kann. Dagegen versteht das Sprachmodell problemlos Informationen in zusammenhängenden Sätzen, wie etwa: „Der Umsatz mit dem Kunden X betrug im Mai 2024 Y Euro.“

Wir machen Ihre Daten KI-fähig

Hier setzt die Brain4Data an. Wir betten ihre Daten in einen semantischen Kontext ein, sodass sie von Sprachmodellen verstanden werden. Damit eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten, von der internen Suchmaschine über die Fehlerprüfung bis hin zur automatisierten Beantwortung von Kundenanfragen.

So gelangen Mitarbeiter in Sekundenschnelle an Informationen aus unterschiedlichsten Dokumententypen (z.B. Rechnungen, Transportregister oder Personalpläne) oder Programmen (z.B. CRM- und ERP-Systeme oder SAP-Anwendungen), ohne sich mit konkreten Suchbegriffen oder der jeweiligen Software auseinandersetzen zu müssen. Das reduziert den Kommunikationsaufwand im Unternehmen enorm.

Mehr als nur reine Informationen

Je nach dem verwendeten System sind die Sprachmodelle dabei nicht auf die bloße Datenausgabe beschränkt. Sie können diese auch interpretieren und logische Schlüsse ziehen. Damit beantworten sie nicht nur konkrete Fragen – etwa nach Projektkosten, Personalsituation, Warenbestand oder Ähnlichem – sondern können auch Antworten auf komplexe Fragestellungen abstrahieren.

Daraus ergeben sich beinah unbegrenzte Möglichkeiten, mit denen Unternehmen ihre Workflows von der Warenwirtschaft über den Vertrieb bis hin zum Personalmanagement auf ein völlig neues Niveau heben können. KI-fähige Daten bedeuten einen enormen Wettbewerbsvorteil, der mit den zunehmenden Fähigkeiten Künstlicher Intelligenz noch wachsen wird.

Freie Sprachmodellwahl

Nutzer entscheiden selbst, wie sie ihre aufbereiteten, KI-fähigen Daten verwenden wollen. Diese können von allen gängigen Sprachmodellen interpretiert werden. Das bedeutet, dass Unternehmen auf Wunsch problemlos auf Programme wie ChatGPT oder den Copilot von Microsoft zurückgreifen können.

Darüber hinaus bieten wir auch ein eigenes Sprachmodell an, das Retrieval-Augmented Generation (RAG) und generative KI der Oracle Cloud Infrastructure nutzt.

Damit ist zum einen sichergestellt, dass das Sprachmodell nicht „halluzinieren“, also Informationen erfinden kann. Es nutzt ausschließlich die Daten, die es zur Verfügung hat und versieht seine Antworten zudem mit einer detaillierten Quellenangabe. Zum anderen werden die Anfragen ausschließlich im Oracle Rechenzentrum in Frankfurt bearbeitet. Dort werden die Unternehmensdaten unter höchsten Sicherheitsstandards DSGVO-konform gespeichert. Somit ist garantiert, dass kein Unbefugter Zugriff auf die Informationen erhalten kann.

Keine Einarbeitung erforderlich

Wir tragen Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen (z.B. CRM- und ERP-Systeme, Ausschreibungsportale, Personal- und Rechnungswesen, Warenwirtschaft, Excel, SAP usw.) zusammen. Daher kann jeder Mitarbeiter mit den gewohnten Programmen weiterarbeiten. Die bestehende IT-Infrastruktur im Unternehmen bleibt unangetastet. Es ist kein Change-Management oder teure Zusatzhardware erforderlich.

Wie bei allen Services der Brain4Data gilt auch hier unser Augmented-Intelligence-Grundsatz: Unsere Systeme entscheiden nicht über die Köpfe der Beteiligten hinweg; sie liefern ihnen die Informationen, die sie für eine fundierte Entscheidung benötigen. Diese trifft aber letztlich immer der Mensch!

Ihr Ansprechpartner

Stefan Rupp-Heitzmann

Chief Executive Officer Brain4Data

Telefon:    +49 6838 50209-67
E-Mail:      s.rupp(at)brain4data.de
LinkedIn:  Stefan Rupp-Heitzmann